Dass die neue Miss Schweiz nicht wie alle anderen ist, war bereits bekannt. Doch nun setzt die unkonventionelle Freiburgerin noch einen drauf: Sie träumt von der Anarchie als Gesellschaftsform, wie sie dem «Tagesanzeiger» gegenüber gesteht.
«Ich glaube, dass ein freies Zusammenleben möglich ist. Der Mensch ist besser und zu Höherem fähig, als heute viele glauben.» In Griechenland funktioniere das ja auch, das habe sie während eines Praktikums in Athen selber erlebt: Die Bürger hätten sich neben Bettler gesetzt und mit ihnen gegessen. «Ist das nicht menschlicher, als einfach eine Münze zu werfen?», fragt sie.

